Therapiehunde können in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden:

Jahrtausende lang war die Unterstützung bei der Behandlung des Menschen durch Tiere völlig normal und kam erst in der Neuzeit aus der Mode. Aus dem angloamerikanischen Raum kommend erlebt die tiergestützte Therapie eine Renaissance, auch in Mitteleuropa. In der Öffentlichkeit hat die Delphintherapie und auch die Hippotherapie (Pferde) bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Aber auch der Therapiehund ist aus diesem Bereich nicht mehr wegzudenken – ein sehr „junger Hundeberuf“ mit uralten Wurzeln.

Der Einsatzbereich erstreckt sich vom Kindergarten bis zu Pflegeeinrichtungen und Hospizabteilungen. Die Gründe unterscheiden sich von Bereich zu Bereich, die Effekte sind aber überall sehr positiv zu bemerken.

Bei unseren Jüngsten stehen der Kontakt, oftmals das erste Mal, und das Erlernen des richtigen Umganges mit dem Tier im Vordergrund. Hier wird der Grundstein für einen harmonischen Umgang mit dem ältesten Begleiter der Menschheit völlig ungezwungen gelegt.

In den Schulklassen bewirkt die Anwesenheit vor Allem eine positive Veränderung der Sozialstruktur. Verschlossene Kinder öffnen sich der Gemeinschaft und nehmen aktiv eine Rolle in der Klassengemeinschaft ein. Bei stark nach außen orientierten Kindern findet eine Harmonisierung statt und ihr Verhalten passt sich der Gruppe positiv an. Eine Langzeitstudie der Universität Wien mit Unterstützung des Wiener Stadtschulrates hat dies eindrucksvoll belegt.

In Senioren- und Pflegeheimen liegt der Hauptaspekt der Therapiehunde in der Aktivierung unserer Senioren. Oftmals stellt der Hundebesuch den Höhepunkt der ganzen Woche dar und wird sehnsüchtig erwartet.

Sehr positive Rückmeldungen kamen auch von Kriseninterventionsteams. Gerade in diesem schwierigen Tätigkeitsbereich in sehr kritischen, tragischen Situationen wirkt die Anwesenheit eines friedvollen Hundes sehr spannungslösend und eröffnet andere Sichtweisen.

 

 


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