Warum Schulhunde

Wo liegen die Beweggründe, einen Hund in den Schulunterricht einzubinden?
Erfahrungen vieler Lehrer bestätigen, dass vermehrt Störfaktoren zustande kommen, welche Unterricht und Klassenführung erschweren. Konzentrationsprobleme, erhöhtes Aggressionspotential in den Klassen, Schwierigkeiten bei der Integration in die Klassengemeinschaft und andere Lernhemmungen führen zu Desinteresse, Schulangst und Motivationslöchern. Diesen Gesichtspunkten gilt es entgegenzuwirken. Es soll ein Weg gefunden werden, den Schülern und Schülerinnen Freude an der Schule zu vermitteln, ohne wichtige Lerninhalte in den Hintergrund zu stellen. Ein Therapiehund bringt den Kindern Vertrauen entgegen, hilft beim Abbau von Stress, etwa bei Klassenarbeiten, beim Erlernen von Pflichten und Aufgaben, sowie bei der Entwicklung von Zuverlässigkeit und Freundschaft. Er fungiert als aktiver Helfer bei der Überwindung von Konflikten und Belastungen genauso, wie als Spielkamerad in den Pausen. Der „Klassenhund“ ist oft auch Grund für steigernde Motivation und Lernbereitschaft der Schüler.
Der Einsatz des Therapiehundes ist sozusagen eine Unterrichtsmethode, den Schwierigkeiten im Schulalltag entgegen zu wirken. Mittlerweile wurden all diese Perspektiven durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Kinder durch den Umgang mit Hunden grundlegende soziale Kompetenzen, wie Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit und Integrationsfähigkeit in den Klassenverband, in wesentlich größerem Umfang aneignen konnten.

Jetzt NEU: Werde PATE !